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Das Institut

Das Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) ist eine dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) nachgeordnete Dienststelle und unterstützt dieses bei der evidenzbasierten Steuerung und Entwicklung des österreichischen Schulwesens. Das IQS steht für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im österreichischen Schulsystem sowie für qualitätsvolle bildungswissenschaftliche Tätigkeiten.

Die Errichtung des IQS wurde im Mai 2019 im Nationalrat beschlossen (BGBl. I Nr. 50/2019), am 1. Juli 2020 nahm das Institut den Betrieb auf. Das IQS folgt dem ehemaligen Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) nach und baut auf dessen langjährig bewährter Netzwerkexpertise und Leistungs- und Kompetenzmessungsexpertise in speziellen und spezifischen (Test-)Domänen sowie wissenschaftlichen Erhebungs- und Verfahrensmethoden auf.

Mit dem IQS wurde die Basis für eine noch wirksamere und praxisnähere Nutzung der erhobenen Daten und Evidenzen für Qualitätssicherungsprozesse im österreichischen Schulwesen geschaffen. Die methodische Unabhängigkeit, die für die Objektivität, Reliabilität und Validität der Testinstrumente und erhobenen Daten erforderlich ist, wird dabei durch einen mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland besetzten Wissenschaftlichen Beirat sichergestellt. Dieser achtet darauf, dass bei der Aufgabenerfüllung Methoden und Verfahren nach international anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen angewendet werden.

Grundprinzipien

Wissenschaftliche Integrität: Als Mitglied der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) ist unser Handeln von der Einhaltung wissenschaftlicher Integrität bestimmt. Wir orientieren uns an den IQS-Richtlinien Guter Wissenschaftlicher Praxis, welche eine Konkretisierung der wissenschaftlichen Integrität für unser Institut beinhalten. Als Mitglied der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation verfolgen wir deren Ziele nach Professionalisierung von Evaluation, nach Zusammenführung unterschiedlicher Perspektiven und nach Förderung von Information und Austausch.

Qualitätssicherung und Evaluation: Durch regelmäßige Evaluierung und damit verbundene Weiterentwicklung der institutsinternen Prozesse und Produkte des IQS sorgen wir für die Sicherstellung einer hohen Qualität des eigenen Handelns.

Relevanz: Unser Anspruch ist, dass alle Ansätze und Ergebnisse der durch das IQS beforschten Problemstellungen von Handlungsrelevanz für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung des österreichischen Schulsystems sein müssen.

Zielgruppenorientierung und zielgruppenspezifische Interaktionen: Durch die besondere Positionierung des IQS in der Bildungslandschaft haben wir von der Wahl der Analyseverfahren bis hin zur Aufbereitung der Ergebnisse die jeweilige Zielgruppe unserer Produkte im Fokus. Wir beraten die Steuerungsebene des österreichischen Bildungssystems und unterstützen sie mit evidenzbasierten Forschungsergebnissen.

Chancengerechtigkeit und Diversität: Alle Forschungsaktivitäten des IQS orientieren sich sowohl in ihren Ansätzen als auch ihren Ergebnissen an der Berücksichtigung der Förderung von Chancengerechtigkeit und Achtung der Diversität im österreichischen Schulsystem.

Leitlinien

Empirisch-methodische Ausrichtung: Die Ergebnisse des IQS basieren hauptsächlich auf empirischen Daten, die u. a. statistisch abgesichert sind. Nicht datenbasierte Entwicklungen leiten wir aus anerkannten wissenschaftlichen Theorien her.

Fokus auf den Ergebnissen des Schulsystems: Unsere Forschung konzentriert sich auf die Ergebnisse schulischer Arbeit und dient unterschiedlichen Akteuren als Basis zur Entwicklung der Ergebnisqualität.

Sparsame Erhebung von Daten und studienübergreifende Forschung: Wir streben bei der Nutzung vorhandener Daten nach höchstmöglicher Effizienz und generieren diese ausschließlich zur Erfüllung damit verbundener Aufgaben.

Kooperativer Ansatz: Wir setzen bei Forschungsvorhaben auf Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern.

Open Access: Wir unterstützen die Forderung nach einem freien und umfassenden Zugang zu qualitätsgeprüften Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschung. Daher streben wir an, Open Access zu publizieren.

Kernaufgaben des Instituts

  1. Mitwirkung am Bildungsmonitoring und an Maßnahmen der Qualitätssicherung, insbesondere an nationalen und internationalen Schülerinnen- und Schülerleistungsmessungen und Erhebungen,
  2. Mitwirkung an der Qualitätsentwicklung im Schulsystem sowie
  3. Durchführung von Analysen und Bereitstellung von Evidenzen für bildungspolitische Entscheidungen und für die Schulverwaltung.
  4. Das IQS kann zur Mitwirkung an der Bildungsberichterstattung im Zusammenhang mit dem nationalen Bildungscontrolling-Bericht von der zuständigen Bundesministerin oder vom zuständigen Bundesminister herangezogen werden.

Sicherung Guter wissenschaftlicher Praxis

Mit den Aufgaben des IQS geht eine hohe gesellschaftliche Verantwortung einher. Umso wichtiger ist es, dem damit verbundenen hohen Qualitätsanspruch in der Aufgabenerfüllung gerecht zu werden und im Hinblick auf die wissenschaftliche Arbeit Maßnahmen zur Erfüllung dieses Anspruchs zu setzen. Dies gilt sowohl für Arbeiten an wissenschaftlichen Publikationen und Produkten als auch für Aufgaben, die nach wissenschaftlichen Standards bzw. unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden erbracht werden.

Gute wissenschaftliche Praxis und die Einhaltung von Regeln fachspezifischer, gesetzlicher und ethischer Art sind unbedingte Voraussetzungen zur Sicherstellung und Gewährleistung höchstmöglicher Qualität in der wissenschaftlichen Arbeit. Mit den Richtlinien des IQS zur Sicherung Guter wissenschaftlicher Praxis sollen diese Voraussetzungen erfüllt und ein höchstmögliches Maß an Verantwortungsbewusstsein für wissenschaftliche Integrität geschaffen und etabliert werden. Die Richtlinien gelten verbindlich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für sonstige für das Institut tätige Personen sowie für Partnerinnen und Partner in der Zusammenarbeit mit dem IQS. Sie sind sinngemäß bei allen wissenschaftlichen Arbeiten anzuwenden.

Des Weiteren haben die Richtlinien der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität zur Guten Wissenschaftlichen Praxis (ÖAWI) Gültigkeit.

Gesetzliche Organe des IQS

Das IQS hat gesetzlich definierte Organe, um eine optimale Organisation garantieren zu können. Es sind dies die Direktorin/der Direktor und der Wissenschaftliche Beirat.

Direktor/in

Die Direktorin/der Direktor wird vom zuständigen Regierungsmitglied bestellt. Ihr/ihm obliegt die Leitung des IQS sowie seine Vertretung nach außen. Als Direktorin fungiert aktuell Frau Mag. Angela Weilguny.

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat sichert das nationale und internationale wissenschaftliche Niveau des Instituts. Er berät das IQS in der Wahrnehmung aller gesetzlichen Aufgaben. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören derzeit folgende Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland an:

  • Direktor Norbert Maritzen, Direktor des Instituts für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), Hamburg, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
  • Direktorin Prof.in Dr.in Petra Stanat, Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin, stv. Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats
  • Helmut Fend, Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult., emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft und Psychologie, Universität Zürich
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Krainer, Institutsvorstand des Instituts für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • Prof.in Mag.a Dr.in Elgrid Messner, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek, Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz
  • Univ.-Prof.in Dr.in Dr.in Christiane Spiel, Universitätsprofessorin für Bildungspsychologie und Evaluation, Vorstand des Instituts für Angewandte Psychologie, Universität Wien
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